Jugendschutz

Der Schutz von Kindern und Jugendlichen hat höchste Priorität. Daher müssen alle Verkäufer & Verkäuferinnen sicherstellen, dass altersbeschränkte Produkte nur im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben angeboten und verkauft werden. Beim Kauf solcher Artikel kann ein Altersnachweis erforderlich sein. Wir setzen uns dafür ein, eine sichere und verantwortungsbewusste Handelsplattform zu gewährleisten.

Alkohol, Tabak & nikotinhaltige Produkte

Der Verkauf und Konsum von Alkohol, Tabak und nikotinhaltigen Produkten unterliegen gesetzlichen Altersbeschränkungen. Auf unserem Marktplatz achten wir streng darauf, dass diese Produkte nur an volljährige Personen abgegeben werden.

In Übereinstimmung mit den Gesetzgebungen verkaufen wir generell:

  • Bier, Wein und Cider oder auf Bierbasis hergestellte Mixgetränke nicht an unter 16-Jährige.
  • Spirituosen und Alcopops (gebrannte Wasser oder über 15 Volumenprozente) nicht an unter 18-Jährige.

Mit der Angabe und das aktive bestätigen Ihres Geburtsdatums geben Sie uns bei der Bestellung verbindlich Ihr Alter an. Das Abschliessen einer Bestellung, die alkoholische Getränke enthält, durch eine als minderjährig erkannte Person ist nicht möglich.

Alkoholische Getränke sind Genussmittel und sollen mit Mass und Vernunft konsumiert werden. Wir legen Wert darauf, dass Jugendliche einen gemässigten Umgang mit Alkohol praktizieren. Das gesetzliche Mindestalter wird durch Vendabel strikt eingehalten und überprüft.

Sind Sie unsicher über Ihren Konsum von Alkohol oder anderen Substanzen? Sorgen Sie sich wegen häufigem Glücksspiel oder übermässssigem Online-Verhalten?

Hier finden Sie wichtige Telefonnummern und Websites, die Ihnen Unterstützung bieten. Zudem stellen die Publikationen und Online-Ressourcen von Sucht Schweiz wertvolle Informationen und Hilfestellungen bereit.

Filmbewertungen und Kennzeichnungen (FSK)

Die Altersfreigaben, die von den FSK-Prüfausschüssen festgelegt werden, sind bei der Veröffentlichung von Videos, beispielsweise auf DVDs oder Blu-ray Discs, durch fünf verschiedene FSK-Kennzeichen deutlich erkennbar. Diese Kennzeichnungen ermöglichen es dem Publikum, schnell und einfach die jeweilige Alterseinstufung des Films oder Inhalts zu erkennen.

FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Das Kennzeichen „FSK ab 0 freigegeben“ entspricht der bisherigen Bezeichnung „Freigegeben ohne Altersbeschränkung“. Kleinkinder nehmen filmische Inhalte unmittelbar und spontan wahr. Ihre Wahrnehmung ist überwiegend episodisch, da kognitive und strukturierende Fähigkeiten in diesem Alter noch kaum entwickelt sind. Bereits dunkle Szenarien, schnelle Schnittfolgen oder eine laute, bedrohliche Geräuschkulisse können Ängste hervorrufen oder Irritationen auslösen. Kinder bis zum sechsten Lebensjahr identifizieren sich stark mit der Filmhandlung und den Charakteren, wodurch insbesondere Bedrohungssituationen direkt auf sie übertragen werden. Szenen mit Gewalt, Verfolgungen oder Beziehungskonflikten können Angst auslösen, die sie nicht eigenständig verarbeiten können. Daher ist es entscheidend, dass problematische Situationen schnell und positiv aufgelöst werden.

FSK ab 6 freigegeben
Ab einem Alter von sechs Jahren entwickeln Kinder zunehmend die Fähigkeit, Sinneseindrücke kognitiv zu verarbeiten. Allerdings bestehen innerhalb der Altersgruppe der Sechs- bis Elfjährigen erhebliche Entwicklungsunterschiede. Etwa ab dem neunten Lebensjahr beginnen Kinder, zwischen fiktionalen und realen Geschichten zu unterscheiden, wodurch eine distanziertere Wahrnehmung möglich wird. Jüngere Kinder hingegen nehmen filmische Inhalte weiterhin überwiegend emotional und episodisch wahr. Ein sechsjähriges Kind taucht noch vollständig in die Filmhandlung ein und empfindet Angst oder Mitgefühl mit den Identifikationsfiguren. Zwar können Spannungs- und Bedrohungsmomente bereits besser verarbeitet werden, sie sollten jedoch weder zu lang anhalten noch zu intensiv sein. Auch in diesem Alter bleibt eine positive Auflösung von Konflikten ein entscheidender Faktor.

FSK ab 12 freigegeben
Kinder und Jugendliche dieser Altersgruppe verfügen bereits über die Fähigkeit zur distanzierten Wahrnehmung und rationalen Verarbeitung von Filminhalten. Sie haben erste Genre-Kenntnisse entwickelt und können eine höhere Erregungsintensität, wie sie in Thrillern oder Science-Fiction-Filmen vorkommt, in der Regel gut bewältigen. Problematisch kann jedoch die überwältigende Bilderflut gewaltbetonter Actionfilme sein, da diese oft noch nicht eigenständig verarbeitet werden kann. Die 12- bis 15-Jährigen befinden sich in der Pubertät – einer Phase der Selbstfindung, die mit Unsicherheit und emotionaler Verletzbarkeit einhergeht. Besonders Filme, die zur Identifikation mit einem „Helden“ anregen, dessen Verhalten durch antisoziale, destruktive oder gewalttätige Muster geprägt ist, bergen ein Risiko. Gleichzeitig ist es dieser Altersgruppe durchaus zuzumuten, sich mit Filmen auseinanderzusetzen, die gesellschaftliche Themen auf ernsthafte Weise problematisieren. Solche Inhalte tragen zur Meinungsbildung bei und fördern das Bewusstsein für soziale und ethische Fragestellungen.

FSK ab 16 freigegeben
Bei Jugendlichen im Alter von 16 bis 18 Jahren kann in der Regel von einer ausgereiften Medienkompetenz ausgegangen werden. Dennoch bleibt die kritische Auseinandersetzung mit sozial schädigenden Botschaften wichtig. Filme, die Gewalt verherrlichen, ein gleichberechtigtes Rollenverhältnis der Geschlechter untergraben, diskriminierende Darstellungen bestimmter Gruppen enthalten oder Sexualität ausschließlich als Mittel zur Triebbefriedigung darstellen, erhalten keine Freigabe. Zudem wird die Wertevermittlung in sensiblen Bereichen wie Drogenkonsum, politischem Extremismus oder Fremdenfeindlichkeit besonders genau geprüft, um potenziell schädliche Einflüsse zu vermeiden.

FSK ab 18/Keine Jugendfreigabe
Das Kennzeichen „FSK ab 18“ entspricht der früheren Bezeichnung „Keine Jugendfreigabe“ und wird vergeben, wenn keine einfache oder schwere Jugendgefährdung vorliegt. Gemäß § 14 Abs. 3 und 4 des Jugendschutzgesetzes erhält eine DVD oder Blu-ray Disc das Kennzeichen „FSK ab 18“, sofern keine einfache Jugendgefährdung festgestellt wird. Für die öffentliche Filmvorführung gilt diese Einstufung, sofern der Film nicht als schwer jugendgefährdend eingestuft wird. Medien, die mit diesem Kennzeichen versehen sind, unterliegen keiner Indizierung durch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM).

Haben Sie weitere Fragen zu den Altersfreigaben von Videos, beispielsweise auf DVDs oder Blu-ray Discs?

Auf der offiziellen FSK-Homepage können Sie gezielt nach Informationen suchen, Ihr Anliegen einreichen oder die Altersfreigabe einzelner Filme abrufen.

Gamebewertungen und Kennzeichnungen (PEGI)

Das Pan European Game Information (PEGI) Alterseinstufungssystem wurde entwickelt, um Eltern in Europa bei der Kaufentscheidung für Computerspiele zu unterstützen. Es wurde im Frühjahr 2003 eingeführt und ersetzte verschiedene nationale Einstufungssysteme durch ein einheitliches, länderübergreifendes Modell. Heute wird PEGI in über 35 Ländern genutzt, darunter Albanien, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Kosovo, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Moldawien, Montenegro, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Serbien, die Slowakei, Slowenien, Spanien, Schweden, die Schweiz, die Tschechische Republik, Ungarn, die Ukraine, das Vereinigte Königreich und Zypern.

PEGI 3
Spiele, die mit der PEGI-3-Kennzeichnung versehen sind, sind für Spieler aller Altersgruppen geeignet, einschließlich sehr junger Kinder. Die Inhalte solcher Spiele dürfen keine Elemente enthalten, die Angst oder Unsicherheit bei kleinen Kindern hervorrufen könnten. Das bedeutet, dass weder erschreckende Bilder noch beängstigende Geräusche vorkommen dürfen, um sicherzustellen, dass das Spielerlebnis durchweg kindgerecht bleibt.

Gewaltdarstellungen sind in PEGI-3-Spielen nur in äußerst milder Form erlaubt und müssen in einem spielerischen, humorvollen oder stilisierten Kontext präsentiert werden. Beispielsweise kann es sich um cartoonartige Auseinandersetzungen handeln, die keinerlei realistische oder bedrohliche Wirkung entfalten. Spiele dieser Einstufung sollen eine unbeschwerte, sichere Umgebung bieten, in der Kinder ohne Angst oder unangemessene Inhalte spielen können.

Darüber hinaus ist der Gebrauch vulgärer oder unangemessener Sprache in PEGI-3-Spielen grundsätzlich nicht gestattet. Dialoge und Texte innerhalb des Spiels müssen freundlich, respektvoll und für junge Spieler vollkommen unbedenklich sein. Ziel dieser Einstufung ist es, Eltern und Erziehungsberechtigten die Sicherheit zu geben, dass Spiele mit diesem Label keinerlei bedenklichen oder potenziell verstörenden Inhalte für kleine Kinder enthalten.

PEGI 7
Spiele, die Elemente enthalten, die jüngere Kinder erschrecken oder beunruhigen könnten, gehören in diese Kategorie. Dazu zählen angsteinflößende Szenen oder Geräusche, die für sehr junge Spieler möglicherweise verstörend wirken. Zudem ist eine milde Form von Gewalt erlaubt, solange sie implizit bleibt, keine detaillierten Darstellungen enthält und nicht realistisch wirkt. Diese Art der Einstufung stellt sicher, dass das Spiel zwar etwas spannender oder aufregender sein kann als PEGI-3-Titel, jedoch weiterhin für Kinder ab sieben Jahren geeignet ist.

PEGI 12
Videospiele, die eine etwas intensivere Gewaltdarstellung beinhalten, fallen in diese Alterskategorie, insbesondere wenn es um Kämpfe gegen Fantasiewesen oder um nicht realistisch dargestellte Gewalt gegen menschenähnliche Charaktere geht. Diese Art der Gewalt bleibt stilisiert und übertrieben, ohne dabei eine realitätsnahe Brutalität darzustellen. Darüber hinaus können in solchen Spielen gelegentliche sexuelle Anspielungen oder suggestive Posen vorkommen, die jedoch nicht explizit sind. Auch der Gebrauch milder vulgärer Sprache ist in dieser Einstufung erlaubt, solange sie nicht übermäßig oder besonders beleidigend ist. Die PEGI-Klassifizierung stellt damit sicher, dass die Inhalte für Jugendliche geeignet sind, während sie dennoch eine gewisse Reife erfordern.

PEGI 16
Diese Altersbewertung wird vergeben, wenn Gewalt oder sexuelle Inhalte in einer Art und Weise dargestellt werden, die besonders realistisch und glaubwürdig erscheint. Im Gegensatz zu niedrigeren Einstufungen erlaubt die PEGI-16-Klassifizierung eine deutlich intensivere Gewaltdarstellung, die nicht mehr nur stilisiert oder übertrieben wirkt, sondern eine gewisse Nähe zur Realität aufweist. Ebenso können in Spielen dieser Kategorie Szenen vorkommen, die den Konsum von Tabak- oder Alkoholprodukten thematisieren oder darauf hinweisen. Auch der Gebrauch illegaler Drogen kann inhaltlich eine Rolle spielen, solange er nicht verherrlicht oder zum Nachahmen angeregt wird. Zudem ist eine stärkere Nutzung vulgärer Sprache zulässig, was bedeutet, dass Schimpfwörter und derbe Ausdrucksweisen häufiger und in intensiverer Form auftreten können. Diese Einstufung signalisiert, dass die Inhalte für Spieler unter 16 Jahren nicht geeignet sind, da sie ein gewisses Maß an Reife und Verständnis für realitätsnahe Darstellungen erfordern.

PEGI 18
Die PEGI-18-Einstufung ist ausschließlich für erwachsene Spieler vorgesehen und wird angewendet, wenn ein Spiel Inhalte enthält, die für jüngere Zielgruppen nicht geeignet sind. Diese Bewertung kommt insbesondere dann zum Einsatz, wenn die dargestellte Gewalt ein hohes Maß an Brutalität aufweist und in einer besonders realistischen, detaillierten oder expliziten Weise inszeniert wird. Hierzu zählen Szenen mit intensiven Gewaltdarstellungen, in denen beispielsweise schwere Verletzungen, Folter oder blutige Kämpfe gezeigt werden.

Ein weiteres Kriterium für diese Altersfreigabe ist die Darstellung von scheinbar unmotiviertem Töten oder exzessiver Gewalt gegen wehrlose Charaktere. In solchen Spielen kann es vorkommen, dass Gewalt nicht nur ein notwendiger Bestandteil der Handlung ist, sondern bewusst in extremer Form dargestellt wird. Dies kann beispielsweise durch realistische Kampfszenen, brutale Finishing-Moves oder grausame Tötungen geschehen, die nicht in einen klaren moralischen Kontext eingebettet sind.

Neben der Darstellung von Gewalt umfasst diese Einstufung auch explizite sexuelle Inhalte, die über bloße Andeutungen oder suggestive Posen hinausgehen. Spiele mit einer PEGI-18-Kennzeichnung können realistische Sexszenen enthalten, die detailliert oder unverhüllt gezeigt werden.

Darüber hinaus kann auch die Thematisierung oder Verherrlichung des Konsums illegaler Drogen zur Vergabe dieser Einstufung führen. Während niedrigere PEGI-Kategorien lediglich Hinweise auf Alkohol- oder Tabakkonsum zulassen, ist es in Spielen mit PEGI-18 möglich, dass der Gebrauch harter Drogen dargestellt oder sogar positiv hervorgehoben wird.

Insgesamt signalisiert diese Altersfreigabe, dass das Spiel ausschließlich für erwachsene Spieler geeignet ist, da die Inhalte ein hohes Maß an Reife erfordern und für Kinder oder Jugendliche als unangemessen gelten.

Zusätzlich zu den numerischen PEGI-Altersfreigaben kann bei bestimmten Apps, die keine klassischen Spiele sind, die Kennzeichnung „Elterliche Kontrolle empfohlen“ („Parental Guidance Recommended“) erscheinen. Diese Einstufung wurde von PEGI speziell für Anbieter eingeführt, die mit der International Age Rating Coalition (IARC) zusammenarbeiten (weitere Informationen hier).

Die Kennzeichnung dient als Hinweis darauf, dass die jeweilige App möglicherweise eine große Menge an nutzergenerierten oder von Dritten bereitgestellten Inhalten enthält. Dies bedeutet, dass die Inhalte nicht immer vorhersehbar sind und sich je nach Nutzung stark unterscheiden können. Typischerweise betrifft dies Plattformen wie Facebook, Twitter oder YouTube, auf denen Nutzer selbst Texte, Bilder oder Videos hochladen und teilen können.

Da solche Inhalte nicht immer einer strengen Alterskontrolle unterliegen, wird Eltern empfohlen, die Nutzung dieser Apps durch jüngere Kinder und Jugendliche zu begleiten und individuelle Einstellungen zur Kindersicherung in Betracht zu ziehen.

GEWALT
Das Spiel enthält gewalttätige Darstellungen, deren Intensität je nach Altersfreigabe variiert. Bei einer PEGI-7-Einstufung ist lediglich nicht realistische oder wenig detaillierte Gewalt erlaubt, die keine verstörende Wirkung auf jüngere Spieler haben sollte.

Spiele mit einer PEGI-12-Klassifizierung können hingegen Gewalt in einer fantastischen Umgebung oder unrealistische Kampfszenen gegen menschenähnliche Charaktere enthalten, ohne dabei eine übermäßige Brutalität zu zeigen.

Ab einer PEGI-16-Einstufung nimmt die Gewaltdarstellung an Realismus zu. Hier kann Gewalt bereits glaubhafter und detaillierter dargestellt sein, was die Altersfreigabe rechtfertigt. Spiele mit PEGI-18 erreichen schließlich das höchste Maß an realistischer und expliziter Gewaltdarstellung, die oft in brutaler oder besonders intensiver Weise inszeniert wird.

SCHIMPFWÖRTER
Das Spiel enthält vulgäre Sprache, deren Intensität je nach Altersfreigabe variiert.

Bei einer PEGI-12-Einstufung sind lediglich milde Schimpfwörter erlaubt, die keine starke Beleidigung oder anstößige Bedeutung haben.

Spiele mit einer PEGI-16-Freigabe können hingegen stärkere Kraftausdrücke enthalten, darunter Schimpfwörter mit sexuellem Bezug oder blasphemische Ausdrücke.

In der PEGI-18-Kategorie sind besonders derbe, beleidigende oder explizite Ausdrücke zugelassen, einschließlich starker Schimpfwörter mit sexuellem oder religiös anstößigem Inhalt.

ANGST
Diese Kennzeichnung kann bei Spielen mit einer PEGI-7-Einstufung auftreten, wenn sie Bilder oder Geräusche enthalten, die kleine Kinder erschrecken oder verängstigen könnten.

In Spielen mit einer höheren Altersfreigabe kann sie ebenfalls vorkommen: PEGI-12-Spiele können moderate Horroreffekte oder leicht verstörende Bilder beinhalten, während PEGI-16-Titel intensivere und anhaltende Schockmomente oder beunruhigende visuelle Darstellungen aufweisen können. Diese Inhalte müssen nicht zwangsläufig gewalttätig sein, können jedoch aufgrund ihrer Atmosphäre oder Inszenierung als beängstigend empfunden werden.

GLÜCKSSPIEL
Das Spiel enthält Glücksspiel-Elemente, die entweder zum Spielen ermutigen, den Ablauf verschiedener Glücksspiele vermitteln oder direkt eine spielerische Simulation von Glücksspielen ermöglichen. Dabei kann es sich um Aktivitäten handeln, die in echten Casinos oder Spielhallen üblich sind, wie beispielsweise Poker, Roulette oder Spielautomaten.

Da Glücksspiele potenziell süchtig machen und reale finanzielle Risiken mit sich bringen können, wird besonderen Wert auf die Altersfreigabe solcher Spiele gelegt. Je nach Intensität und Darstellung der Glücksspielmechaniken wird das Spiel mit einer PEGI-12, PEGI-16 oder PEGI-18-Einstufung versehen. Während PEGI-12-Spiele möglicherweise harmlose oder abstrahierte Glücksspielelemente enthalten, können PEGI-16- und PEGI-18-Titel realistische Darstellungen von Glücksspielumgebungen und -mechaniken aufweisen, die eine deutlichere Nähe zum echten Glücksspiel haben.

SEX
Diese Inhaltskennzeichnung kann in Verbindung mit einer PEGI-12-Einstufung auftreten, wenn das Spiel sexuelle Anspielungen enthält oder Figuren in suggestiven Posen dargestellt werden.

Bei einer PEGI-16-Freigabe kann das Spiel bereits deutlichere erotische Inhalte beinhalten, darunter Szenen mit nackten Körpern oder Darstellungen von Geschlechtsverkehr, jedoch ohne explizite Abbildung der Genitalien.

Eine PEGI-18-Einstufung wird vergeben, wenn das Spiel explizite sexuelle Handlungen darstellt, die über bloße Andeutungen oder nicht detaillierte Szenen hinausgehen.

Allerdings erfordert die bloße Darstellung von Nacktheit in einem nicht-sexuellen Kontext keine spezielle Alterseinstufung. In solchen Fällen ist diese Inhaltsbeschreibung nicht erforderlich, da Nacktheit allein nicht als anstößig oder unangemessen für jüngere Spieler gewertet wird.

DROGEN
Das Spiel enthält Darstellungen oder thematische Bezüge zu illegalen Drogen, Alkohol oder Tabak, sei es durch die Erwähnung, den sichtbaren Konsum oder die aktive Nutzung dieser Substanzen im Spielverlauf. Solche Inhalte können in verschiedenen Formen auftreten, etwa durch Charaktere, die Drogen oder Alkohol konsumieren, durch Handlungsstränge, in denen der Umgang mit diesen Substanzen eine Rolle spielt, oder durch Gameplay-Mechaniken, die den Gebrauch ermöglichen oder belohnen.

Da diese Themen einen erheblichen Einfluss auf jüngere Spieler haben können, werden Spiele mit entsprechenden Inhalten grundsätzlich mit einer PEGI-16- oder PEGI-18-Einstufung versehen. Die Altersbewertung hängt dabei von der Art der Darstellung ab: Während eine PEGI-16-Freigabe vergeben wird, wenn Alkohol- oder Tabakkonsum realistisch dargestellt wird oder illegale Drogen thematisiert werden, ohne sie direkt zu verherrlichen, wird eine PEGI-18-Einstufung erforderlich, wenn der Konsum oder Handel mit illegalen Substanzen positiv dargestellt oder als erstrebenswert präsentiert wird.

Diese Klassifizierung dient dazu, sicherzustellen, dass jüngere Spieler nicht durch unangemessene Darstellungen von Drogenkonsum oder Suchtverhalten beeinflusst werden und dass Eltern klare Hinweise darauf erhalten, welche Themen im Spiel behandelt werden.

DISKRIMINIERUNG
Das Spiel enthält Darstellungen von ethnischen, religiösen, nationalistischen oder anderen Stereotypen, die potenziell Hass oder Diskriminierung fördern könnten. Aufgrund der Sensibilität und möglichen gesellschaftlichen Auswirkungen solcher Inhalte fallen Spiele mit dieser Thematik ausschließlich in die PEGI-18-Kategorie.

Diese Altersfreigabe wird vergeben, wenn das Spiel bewusst Vorurteile verstärkt oder diskriminierende Narrative enthält, die gegen bestimmte Gruppen gerichtet sind. Zudem können solche Darstellungen in einigen Ländern gegen geltende Gesetze verstoßen und damit strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Die Einstufung stellt sicher, dass solche Inhalte nur erwachsenen Spielern zugänglich gemacht werden und signalisiert, dass das Spiel möglicherweise problematische oder umstrittene Darstellungen enthält, die einer kritischen Auseinandersetzung bedürfen.

KÄUFE IM SPIEL
Das Spiel ermöglicht es den Spielern, digitale Inhalte oder Dienstleistungen durch den Einsatz realer Währung zu erwerben. Diese Käufe können verschiedene Formen annehmen, darunter zusätzliche Spielinhalte wie Bonuslevel, spezielle Ausstattungen, Überraschungsgegenstände oder Musiktitel. Ebenso umfasst dies Upgrades, etwa zur Entfernung von Werbung, sowie Abonnements, virtuelle Währungen oder andere kostenpflichtige Erweiterungen, die das Spielerlebnis beeinflussen.

In einigen Fällen wird diese Kennzeichnung durch einen zusätzlichen Hinweis ergänzt, wenn die im Spiel verfügbaren Käufe zufällige Elemente beinhalten. Dazu gehören beispielsweise Beutekisten oder Kartenpakete, bei denen Spieler vor dem Kauf nicht wissen, welchen spezifischen Gegenstand sie erhalten. Diese zufälligen Inhalte können entweder direkt mit echtem Geld gekauft oder gegen eine virtuelle Währung innerhalb des Spiels eingetauscht werden.

Je nach Spiel können diese Elemente rein kosmetischer Natur sein – etwa Skins oder Anpassungsoptionen für Charaktere – oder aber einen funktionalen Vorteil bieten, der sich auf das Gameplay auswirkt. Der entsprechende Hinweis auf In-Game-Käufe wird stets unterhalb oder in direkter Nähe zur Altersfreigabe und zur Inhaltsbewertung des Spiels angezeigt, um Spieler und Eltern über die möglichen zusätzlichen Kosten zu informieren.

Haben Sie weitere Fragen zu Altersfreigaben für Videospiele, sei es für digitale Downloads, physische Versionen oder Abonnements von Gaming-Plattformen?

Auf der offiziellen PEGI-Website können Sie gezielt nach Informationen zu Altersfreigaben suchen, Fragen zu Einstufungen einreichen oder die Alterskennzeichnung bestimmter Videospiele abrufen.